Ein klarer, schriftlich festgehaltener Prozess für den Umgang mit Verstößen gegen unseren Verhaltenskodex. Veröffentlicht, damit jedes Mitglied genau weiß, was zu erwarten ist, sowohl wenn es etwas sieht, als auch wenn etwas zu ihm getragen wird.
Ein Verhaltenskodex bedeutet nichts ohne einen Prozess, der ihn trägt. Das Sanktionssystem ist dieser Prozess. Es ist so gestaltet, dass es fair ist gegenüber der Person, die ein Anliegen einbringt, fair gegenüber der beschuldigten Person und schützend für die Gemeinschaft als Ganzes. Es ist schriftlich festgehalten und veröffentlicht, aus genau einem Grund: damit es nicht inkonsistent angewendet oder als Werkzeug gegen jemanden missbraucht werden kann.
Jede Person. Mitglied, Besucher:in oder Elternteil eines Kindes aus dem Kinderkurs, kann ein Anliegen zu Verhalten melden, das gegen den Verhaltenskodex verstoßen könnte. Sie können:
Alle Meldungen werden ernst genommen. Vergeltung gegen Personen, die in gutem Glauben ein Anliegen einbringen, ist selbst ein Verstoß gegen den Verhaltenskodex und wird entsprechend behandelt.
Ein Anliegen löst eine Prüfung durch den Inhaber (João) und, wo angemessen, den Cheftrainer des betroffenen Programms aus. Die Prüfung umfasst:
Prüfungen werden bei Standardanliegen innerhalb von 7 Tagen abgeschlossen, bei sicherheitskritischen Fällen (Gewalt, Belästigung, Sicherheit von Kindern) innerhalb von 48 Stunden. Während dieser Zeit können vorläufige Maßnahmen (z. B. getrennte Trainingszeiten) ergriffen werden.
Reaktionen sind verhältnismäßig zum Verstoß. Die folgende Stufenleiter ist der Standardausgangspunkt. Schwere Verstöße können Stufen vollständig überspringen.
Ein vertrauliches Gespräch. Das Verhalten wird benannt, die Erwartung neu gesetzt. Intern dokumentiert. Kein öffentlicher Eintrag. Typische Erstreaktion bei kleineren Hygiene- oder Etikette-Themen.
Ein datiertes Schreiben (E-Mail), das den Verstoß und die erwartete Korrektur ausdrücklich dokumentiert. Kopie in der Mitgliedsakte. Jeder weitere Vorfall eskaliert automatisch.
Ein festgelegter Zeitraum (typischerweise 2–8 Wochen), in dem das Mitglied keine Stunden besuchen und die Räume nicht betreten darf. Die Mitgliedschaft wird weiterhin abgerechnet, sofern nicht gekündigt, die Sperre ist disziplinarisch, keine Pause.
Dauerhafte Aufhebung der Akademie-Mitgliedschaft. Die Mitgliedsakte wird aufbewahrt. Keine Erstattung von Vorauszahlungen. Vorbehalten für schwere oder wiederholte Verstöße sowie für jeden bestätigten Fall von Belästigung oder Gewalt.
Manche Verhaltensweisen erhalten keine Verwarnung. Sie führen vorbehaltlich der Prüfung direkt zu Sperre oder Ausschluss:
Sie haben das Recht:
Schriftliche Verwarnungen und höher werden in einem sicheren internen Register für 3 Jahre ab dem Datum der Endentscheidung aufbewahrt. Mündliche Verwarnungen werden 12 Monate intern dokumentiert und danach entfernt. Die Einträge sind ausschließlich dem Inhaber und dem direkt an der Prüfung beteiligten Cheftrainer zugänglich. Sie werden niemals extern weitergegeben, außer bei einer konkreten gesetzlichen Verpflichtung.
Dieses Dokument ist bewusst öffentlich. Wenn etwas hier unklar ist, im Widerspruch zu einer eigenen Erfahrung steht oder erweitert werden sollte, sagen Sie es uns, das System funktioniert nur, wenn Mitglieder ihm vertrauen und es verstehen.